Am
22.August 2009 trafen sich 14 Jiukas im Dojo in Romanshorn, um sich intensiv dem Thema
Messerabwehr zu stellen. Die Kursleitung lag bei
Nach
der Begrüssung und dem Aufwärmen wurden Messerabwehren geübt, wie sie im Rahmen des
Ju-Jitsu Trainings üblicherweise ablaufen.
Anschliessend
referierte Dr. Markwalder in eindrücklicher Weise über Messerverletzungen. Das
Gefährliche an Verletzungen mit scharfen schneidenden Gegenständen (z.B. auch
Glasscherben) ist, dass die Blutstillung nicht in Gang kommt, weil kein Gewebe gequetscht
wird. Langanhaltende innere und äussere Blutungen können die Folge sein. Die Fragestunde
wurde ausgiebig benutzt.
Robert
bedankte sich bei Dr. Markwalder mit einer Flasche Wein.
Christian
Oettli referierte dann über das neue Waffengesetz. In kurzen Videos von tatsächlich
geschehenen Messerangriffen, zeigte sich einmal mehr wie schnell Messerangriffe sein
können und wie gefährlich sie sind.
Auf
dem Platz vor dem Dojo wurden wir mit Farbfilzstiften ausgerüstet. Mit diesen als
Messerersatz, galt es den Uke zu treffen und farbige Marken zu setzen. Zum Schluss hatten
Alle ihr modernes Gemälde auf dem weissen T-Shirt. So zeigte sich die Gefährlichkeit
eines Messerangriffs einmal mehr.
An
einem Schweinekopf konnte zum Schluss mit verschiedenen Messern ausprobiert werden, wie
wenig Kraft ein Stich oder Schnitt ins Gewebe erfordert.
Die
nachmittägliche Pause wurde mit Kuchen versüsst, die Mara mitgebracht hatte. Herzlichen
Dank.
Alle
Teilnehmenden bedankten sich mit Applaus bei
Heini
Strauss