Aikido- und Hebeltechniken
Kurs vom 28. Juni 2003, Kursleiter Robert Schenk 5. Dan, Kampfsportschule "Bushido" Romanshorn
Robert Schenk widmete diesen Nachmittagskurs den Aikido-und Hebeltechniken, welche in den Prüfungsempfehlungen der WJJF enthalten sind. Ca. 12 Teilnehmer verschiedenster Gradierungen trafen sich im Dojo in Romanshorn, um sich intensiv mit den Feinheiten dieser elementaren Techniken auseinanderzusetzen.
Ikkyo, Nikyo, Sankyo und Yonkyo glaubt eigentlich jeder, der länger als ein Jahr im Training war, zu ke(ö)nnen,. Aber Robert Schenk zeigte, dass der Weg von der rudimentären Rupfmethode bis zur perfekten Beherrschung aller Feinheiten ziemlich weit ist. Allgemein ist bei Aikidotechniken die Vorstellung, ein Schwert in den Händen zu halten hilfreich, um den richtigen Bewegungsablauf zu erkennen.
Auch Kote-Gaeshi, Ushiro-Kiri-Otoshi und Shiho-Nage wurden ausführlich besprochen und geübt. Die Anwendung dieser Techniken endete meistens in einer Rolle von Uke, wodurch zur Auflockerung der ganze Körper zum Arbeiten und auf Touren kam. Bei einzelnen rauchten allerdings eher die Köpfe von den vielen Gelenk- und Fingerverstrickungen.
Im Laufe des Nachmittags haben alle deutlich gespürt, dass die Handgelenke fleissig bearbeitet wurden. Die einen reagierten darauf mit immer häufiger werdenden Time-outs. Andere genossen die mit fortschreitendem Training eintretenden Erfolge, aber auch das Hochgefühl, phantastisch bewegliche Handgelenke zu haben.
Regelmässiges Training während des Jahres soll abwechslungsreich sein und alle geforderten Bereiche des Jiu beinhalten. Als ideale Ergänzung dazu sind Spezialkurse empfehlenswert, an denen man sich über längere Zeit mit einem kleinen Ausschnitt aus dem Jiu-Programm beschäftigt.
Ein grosses Dankeschön an Robert Schenk für das Angebot dieses Kurses, welchen er mit viel Können und Humor geleitet hat. Es bleibt zu hoffen, dass bei einer allfälligen Wiederholung auch der für Yonkyos ausgezeichnet geeignete Uke wieder verpflichtet werden kann.Karin Ammann
Johanna Federer
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