I.U.M.A.-Lehrgang in Gossau, 25. / 26. September 2004

Ich war gespannt, was mich an dem Kurs der IUMA in Gossau erwartet. Für alle, die nicht dabei waren, sei es kurz zusammengefasst unten beschrieben.

Zu Beginn offeriert der Experte Wunschkonzert, Waffenabwehren werden gewünscht, wer hat, holt seine eigene...aha, zeig mal...was? So schnell gibst du deine Waffe aus der Hand?...auweia...schon vor der ersten Technik was gelernt!

Uns so blieb es den ganzen Tag: Lehrreich, aber immer mit Humor und Freude an der Sache!

Einige Abwehren machten kurzen Prozess, andere Techniken spielen mehr mit der Beweglichkeit der Trainierenden und das Hantieren mit einem Messer will auch geübt sein, trotz Trainingsvorsprung aus der Küche. Abwehren gegen verschiedenste Würgeangriffe können lebensrettend sein. Vermutlich genau darum führen sie unweigerlich zu Diskussionen, die mindestens so intensiv sind, wie das Training selber.

Ich habe an einem Tag bei guten Lehrern sehr viel gelernt und finde es gut, wenn das Trainieren miteinander wichtiger ist, als der richtige Pass.

Alles, was im Sonntagsteil dieses Berichtes über den Rahmen und die Atmosphäre des Kurses steht, galt auch für den Samstag.

Herzlichen Dank den Organisatoren und Lehrern für den tollen Anlass.

Johanna Federer


Schon längere Zeit hing die Ausschreibung für diesen Lehrgang in Gossau bei uns im Dojo. Ein Lehrgang ganz in der Nähe mit einigen namhaften Lehrern – eine Gelegenheit, die man eigentlich unbedingt benützen muss. Auch unser Jiu-Lehrer Daniel Scherrer war als Lehrer aufgeführt.

Leider war ich am Samstag verhindert. Daher betrat ich erst am Sonntagmorgen mit einigem „Trainingsrückstand“ gegenüber den anderen Teilnehmern, die Halle im Büehl in Gossau. Ich wurde auch mit meinem fremden Verbandspass herzlich empfangen. Ich erblickte einige bekannte Gesichter um mich, und nach einer kurzen Begrüssungsrunde begann pünktlich um 10 Uhr das Training.

Spass gabs in der Aufwärm- und Bewegungsrunde mit Speedy. Rollen vorwärts und rückwärts im Kreis und dabei die Partner rechts und links nicht loslassen oder uns  verrenken und über unsere Arme hinwegsteigen – und das am „frühen“ Sonntagmorgen!  Etwas später arbeitete dann auch mein Kopf auf Hochtouren, bis ich den von ihm gezeigten Technikablauf einigermassen intus hatte.

Nach kurzer Pause lernten wir von Franco einige interessante Abläufe kennen, bevor wir für den letzten Teil zu Jonny wechselten. Sein Ruf war ihm schon vorausgegangen. Pass dann auf, seine Hebel…….wirst schon sehen. Und ich sah es – und ich spürte es, auch am nächsten Tag noch! Mit viel Humor, Leichtigkeit und Charme führte er uns die Techniken vor, hatte noch ein Lächeln auf den Lippen wenn dem Uke längst das Lachen vergangen war.

Im Nu wurde es so 13 Uhr. Die Verabschiedungsrunde fiel schon fast familiär aus.

Der Weg zum ersten I.U.M.A. Lehrgang in Gossau hat sich wirklich gelohnt. Sicher wird es nach diesem erfolgreichen Wochenende nicht das letzte dort durchgeführte Seminar gewesen sein.

Karin Ammann